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19. Januar 2022 | Corona GK IB Info

Wocheninfo in Corona-Zeiten
Ausgabe 48/ 20.01. bis 02.02. 2022

Liebe Leute in unserer Gemeinde und darumherum, ganz herzliche Grüße aus der Wocheninfo-Redaktion und aus dem Gemeindebüro. Wenn was ist – bitte gern melden! Gemeindebüro: Tel. 0201 225077 gerald.kunde@feg.de

Gedanken zum Wochenspruch am 16.01.2022:

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. (Johannes-Evangelium 1,16 LÜ17)
Stellen wir uns vor: ein Mann hat etwas ausgefressen und steht vor dem Richter. Dieser verurteilt ihn zu einer saftigen Gefängnisstrafe. Der Angeklagte weiß, dass er keine Berufung mehr einlegen kann. Die Sache ist klar. Das Urteil ist gesprochen. Plötzlich steht einer auf, geht nach vorne und sagt: „Herr Richter, überschreiben Sie die Tat bitte auf mich. Und dann überschreiben Sie auch die Strafe auf mich.“ Der Richter wundert sich und macht es so. Und so geht tatsächlich ein Unschuldiger für den Angeklagten ins Gefängnis. Er selbst verlässt den Gerichtssaal als jemand, der sich nie etwas hat zu Schulden kommen lassen. Ein freier Mann. – Das ist Gnade.

Eine unglaubliche Geschichte! Genau das tut Gott mit uns Menschen. Er überschreibt unsere Schuld auf den Namen seines Sohnes Jesus Christus. Er überschreibt die Strafe dafür auf den Namen seines Sohnes Jesus Christus, der dann am Kreuz für uns stirbt. Und wir dürfen leben, als hätten wir uns nie etwas zuschulden kommen lassen. Das ist Gnade – göttliche Gnade.

So etwas kommt im normalen Leben nicht vor. Und weil wir es nicht erleben, zweifeln wir vielleicht immer wieder daran, dass so etwas zwischen Gott und uns Menschen vorkommen könnte. Gnade widerspricht unseren menschlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit. Wie können wir glauben, dass Gott uns gnädig ist? Und dass wir nichts dazutun können?

Doch Christsein heißt genau das: Ich verlasse mich vorbehaltlos auf die Gnade Gottes. Ich verlasse mich auf Jesus – auf seine Worte, seine Wunder, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Ich verlasse mich darauf, dass meine Schuld für immer vergeben ist und dass er diese Schuld nicht irgendwann wieder hervorholt und sie mir unter die Nase hält. Vergeben ist vergeben.

„Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“ So schreibt der Evangelist Johannes, und er hat es mit Jesus erlebt. Gnade nicht nur einmal, sondern Gnade um Gnade. Immer wieder. Jeden Tag neu. Wir können das, weil wir aus seiner Fülle nehmen. Der Gnadenvorrat Gottes hört nicht irgendwann mal auf. Fülle ist Fülle. Sie ist nicht erschöpfbar. So bekennt es schon der Prophet Jeremia in alter Zeit:

Es sind die Gnadenerweise des Herrn, dass es nicht ganz und gar zu Ende ist mit uns, denn sein Erbarmen hat sich nicht erschöpft.  An jedem Morgen ist es neu. Deine Treue ist groß!
(Klagelieder 3,22-23 Züricher Bibel)

Eine persönliche Erfahrung: Während meines Theologie-Studiums war eine Studienreise nach Israel geplant. Eigentlich eine schöne Sache, aber da wir als Familie nicht das Geld dafür hatten, musste ich leider absagen. Schade. Als ich am nächsten Tag zu meinem Postfach ging, fand ich dort einen Umschlag mit Bargeld – und zwar exakt so viel, wie für die Reise nötig war! Da hatte jemand wohl mitbekommen, dass wir uns als Familie im Studium so eine Reise nicht leisten konnten, und hat uns das Geld unbekannterweise geschenkt. Einfach so. Wow – was haben wir uns gefreut !!

Wir wissen bis heute nicht, wer es uns geschenkt hat, und konnten es später auch nicht wieder gutmachen. Aber so war es ja auch gedacht: ein Geschenk sollte es sein. Gnade. Einfach so. Ich wünsche uns allen, dass wir solche Erfahrungen von Gnade und Beschenktwerden im neuen Jahr machen können!

Am Schluss noch ein praktischer Tipp: Wie wäre es, wenn wir uns diese Erfahrungen in ein kleines Notizbuch aufschreiben, um dann am Ende des Jahres zurückzublättern und zu sehen, womit wir beschenkt worden sind.

Ihr und euer Pastor Gerald Kunde

Gottesdienste

Sonntag, 23.1. 2022:
Predigt:            Pastor Gerald Kunde
Leitung:           Waltraud Nitsche

Sonntag, 30.1. 2022
Predigt:             Jost Stahlschmidt
Leitung:             Gerald Kunde

Jost Stahlschmidt leitet das Referat Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland.

Jeder Gottesdienst wird während der Durchführung aufgezeichnet. Er kann wenige Tage später auf unserem Youtube-Kanal gesehen werden: https://www.youtube.com/channel/UCn4G4lcflsRh_SPS2cC9qTw/Videos  Oder über unsere Homepage: https://essen-mitte.feg.de

Töpferkurs mit Nicole Kunde im Gemeindehaus

Ich lade zu einem Workshop mit 4 Teilnehmern ein: Gestalten mit Ton. Im Vordergrund steht die Entspannung vom Alltag, das Kennenlernen des Materials und kreatives Gestalten. Der Workshop findet an 2 Wochenenden jeweils am Freitagabend 18-21 Uhr und Samstagnachmittag 15-18 Uhr statt. Termine: 28. und 29.01. und 18. und 19.02. Am ersten Wochenende arbeiten wir mit Ton. Am zweiten Wochenende wird glasiert. Der Teilnehmerbeitrag beträgt insgesamt 60,-€. Darin enthalten sind alle Materialkosten für Ton, Glasuren und die Energiekosten für das Beheizen des Brennofens. Der Betrag geht als Spende in die Gemeindekasse. Es gilt die 2 G + Regel. Die Anmeldung erfolgt über das Gemeindebüro. Liebe Grüße Nicole K.  

Klausurtag der Gemeindeleitung

Am Sa, dem 22.Januar trifft sich die Gemeindeleitung zu einem Klausurtag, um gemeinsam auf Gott zu hören, sich auszutauschen und zu planen, wie unser Weg als Gemeinde im neuen Jahr weitergehen könnte. Der Tag soll auch als Vorbereitung für den Gemeinde-Perspektivtag am 12.März dienen.

Um den Gemeinde-Perspektivtag vorzubereiten, wird sich außerdem ein kleines Team gesondert treffen. 

Ein ganz herzliches Dankeschön von unserem Finanzverwalter: 

Auf die letzten mündlichen und schriftlichen Aufrufe hin sind über 20.000,-€ an Darlehen und Spenden eingegangen. Dadurch konnte der aktuelle finanzielle Engpass überwunden werden.  Alle eingegangenen Rechnungen sind bezahlt. Das ist Grund zu großer Freude und Erleichterung. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Der Seniorenkreis verzichtet wegen der hohen Inzidenzzahlen aktuell auf seine Treffen.

Allianz-Sitzung: 

Am Mittwoch, den 26.Januar, um 19:30 Uhr findet die nächste Sitzung der Evangelischen Allianz Essen statt, in der Freien ev. Gemeinde Essen-Kray, Heinrich-Sense-Weg 15, 45307 Essen ( Eingang durch die Hintertür ) Herzliche Einladung!

Ausstellung

Nah am Menschen – Werke von Gabriele Günnewig in der Rüttenscheider Reformationskirche „Nah am Menschen“ lautet der Titel einer Ausstellung mit Werken der Essener Künstlerin Gabriele         Günnewig, die die Evangelische Kirchengemeinde Rüttenscheid in einem Gottesdienst am Sonntag, 23. Januar, um 11 Uhr in ihrer Reformationskirche, Julienstraße 39 eröffnet.
Im Mittelpunkt der großformatigen Bilder von Gabriele Günnewig steht der Mensch:
„Herausgenommen aus der jeweiligen Situation steht er wie unter dem beobachtenden Auge einer Kamera, erstarrt in der Bewegung, fast wie ertappt“,
heißt es dazu.

Die Künstlerin befasst sich überwiegend mit der Darstellung des Alltäglichen, fast Banalen. „Wie herausgerissene Zeitungsfotos, zufällige Fundstücke des Alltags, Momentaufnahmen im Tagesablauf der heutigen Zeit – ihre Bilder sind Zitate einer genauen Beobachtung, die den Menschen zwar als Individuum, aber in seinen Emotionen als eines von vielen betrachtet. Kleine Brüche in der Darstellung werfen Fragen auf und beziehen uns als Betrachtende mit in das Geschehen ein.“

Besichtigungen sind bis Ende März während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 9 bis 13 Uhr sowie dienstags von 14 bis 18 Uhr möglich. Für Kirche und Gemeindezentrum gilt die 2G-Regel; auf die Abstandsregelung ist zu achten und das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Maske während des gesamten Aufenthaltes ist Pflicht. (Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Frau Günnewig)

Zum Nachdenken und Beten: Gebet am Morgen

Barmherziger Gott,
du schaffst Licht in der Dunkelheit,
Freude in den Traurigen,
Trost in den Schwermütigen,
Klarheit in den Verwirrten,  Leben in den Schwachen,
Schaffe Licht auch in uns – in der Frühe des Tages.
Sei uns nahe, damit wir dir nahe sind.
Heile uns. Geleite und segne uns. Wir danken dir für deinen Tag.
(Jörg Zink)  

So vieles bewegt, beschwert oder freut uns.  Alles können wir Dir, Gott, sagen.

Gottes Segen für jeden Tag und habt zwei gute Wochen!
I.B.