2. Oktober 2020 | Allgemein Corona GK IB

Wocheninfo in Corona Zeiten 13
vom 10.9. bis 23.9. 2020

– aus Urlaubsgründen nur das Nötigste; nächstes Mal mehr –
Liebe Leute in unserer Gemeinde und darumherum, ganz herzliche Grüße aus der Gemeindebrief Redaktion und aus dem Gemeindebüro! Und wenn was ist
bitte gern melden!
Gemeindebüro:Tel. 0201 225077
gerald.kunde@feg.de

Geistliches Wort zur Woche heute: Pastor Gerald Kunde

„Gott war in Christus und versöhn te die Welt mit ihm selber.“
(2. Korinther 5,19)
Versöhnung – wenn Feinde einander die Hände reichen und Frieden schließen. Wenn keiner als Verlierer rausgehen muss, sondern alle Gewinner sein können. Wenn Konflikte nur noch alte Geschichten sind, über die sich keiner mehr aufregt.
Diesen Satz hat der Apostel Paulus geschrieben und er hat viel mit seinem Leben zu tun. Denn er hielt sich selbst für rechtgläubig und verfolgte
fanatisch die junge Christengemeinde bis Jesus ihm begegnete.
Das war der Wendepunkt. Hier erkannte er, wer Gott wirklich war und wie blind er selbst war in seinem Eifer. Hier konnte Versöhnung mit Gott geschehen. Nicht mehr Hass und Gewalt, sondern
Liebe und Vertrauen begannen , sein Herz zu erfüllen. Aus einem Christenhasser wurde ein Liebhaber für Christus. Aus Saulus wurde Paulus. Die Liebe Gottes hatte ihn berührt und verwandelt.
Gottes Liebe kann Menschen berühren und verändern! Wo Menschen das zulassen, kann Versöhnung zwischen Gott und Mensch geschehen. Und ich möchte hinzufügen: hier kann auch Heilung geschehen, nämlich wo wir innere Konflikte, die es uns unmöglich ma chen, zu vertrauen und zu lieben, endlich zur Ruhe kommen.
Eine Novelle, die das illustriert und die ich immer wieder bewegend finde:
In einem italieni schen Fischerdorf gab es ein ungeschriebenes Gesetz: wenn eine Frau beim Ehebruch ertappt wurde, stürzte man sie von einem hohen, schwarzen Felsen ins Meer und in
den Tod.
So geschah es, dass eine Frau beim Ehebruch ertappt wurde. Sie bekam noch eine kurze Zeit, um ihren Mann ein letztes Mal zu sprechen.
Dieser war aber nicht zu Hause, und so wurde das Urteil erbarmungslos vollstreckt. Als die Dorfbewohner die Frau am nächsten Tag unversehrt vor ihrem Haus sahen, waren sie sehr erstaunt. Ihr Mann trat herbei und erzählte, er habe um die Tat seiner Frau gewusst und sie trotzdem geliebt. Deshalb sei er schnell hingegangen und habe tief unter dem Felsen sein Fischernetz gespannt, und dies habe die Frau sicher aufgefangen.
Das haben die Dorfbewohner und der Richter gelten lassen.
Ein Netz, das auffängt und rettet: ein wunderschönes Bild für Gott. Für diesen Gott, der sehr genau um unsere Schuld weiß aber der alles dafür tut, um uns aus dieser Schuld zu retten. Ein Gott, der
weiß, dass wir immer wieder versagen, immer wieder in die alten Fehler hineinfallen und der deshalb immer wieder ein Netz ausspannt, das uns auffängt. Ein Netz aus Liebe, ein Netz aus Barmherzigkeit und Geduld. Er breitet es aus, damit wir eben nicht umkommen in unserer Schuld – sondern trotzdem leben können und heimfinden zu IHM, zum barmherzigen Vater.
Ihr Pastor Gerald Kunde

Es gibt Zeiten, da holen einen alte Geschichten wieder ein. Es meldet sich das, was im Leben nicht gelungen ist und vielleicht bis heute ungeklärt ist. Das macht das Leben schwer.
Auch Angst, Kraftlosigkeit oder Überforderung können das Gefühl auslösen, in einen Abgrund zu stürzen.
Da tut es gut, den Zuspruch zu hören, dass Gott mit seiner Liebe zu mir ein Netz gespannt hat. Ich falle niemals ins Bodenlose, sondern in Gottes gute Hand.
Mit diesem tröstlichen Bild grüßen wir besonders herzlich Margrit K. im Altenheim Gitta und Klaus F. in Dortmund und Ingrid Sch. in Kellinghusen.

Geburtstage gibt es in diesen beiden Wochen nicht.

Gottesdienste:
Wir freuen uns, Gottesdienst miteinander feiern zu können:
13.9.2020 Predigt: Martin Kämper Leitung: Jutta Rauen Voßloh
20.9.2020 Predigt: Gerald Kunde Leitung: Gerald Kunde

Für diese Gottesdienste ist keine Anmeldung erforderlich. Die Abläufe sind gut eingespielt und der Platz hat immer gereicht. Da wird es auch so störungsfrei klappen.

Am 20.9. feiern wir wieder das Abendmahl miteinander zum ersten Mal seit dem Lockdown. Anders als gewohnt wird allen Gottesdienstbesucher/innen Brot und Wein am Platz gereicht.
An Stelle der silbernen Kelche verwende n wir aus Sicherheitsgründen Einmal-Becher. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen bitten wir, dass sich alle in der Woche vorher zum Abendmahl
anmelden bei Jutta R. V.: Tel. 02054 84238 jutta rv@arcor.de

Abschied und neuer Start am 30.8.:uer Start am 30.8.:
Simon H. wurde für sein Bundesfreiwilligen-Jahr in Almeria / Südspanien ausgesandt.
Dort möchte er die Gemeindearbeit unterstützen. Besonders freut er sich auf musikalische Einsätze vor Ort. Die Ausreise ist für den 12.9. geplant.
Wie er berichtete, sind wie er auch etliche junge Leute von den Corona-Einschränkungen betroffen, die eine Ausreise zu einem Gemeindedienst im Ausland nur zulassen, wenn für das Zielbetroffen, die eine Ausreise zu einem Gemeindedienst im Ausland nur zulassen, wenn für das Ziel–Land keine Reisewarnung vorliegt.
Wie er berichtete, sind wie er auch etliche junge Leute von den Corona Einschränkungen betroffen, die eine Ausreise zu einem Gemeindedienst im Ausland nur zulassen, wenn für das Ziel
Land keine Reisewarnung vorliegt.
Die Alternative ist eine Reihe von Gemeinde Einsätzen in Deutschland mit dieser Gruppe. Dadurch könnten die jungen Leute ähnliche Erfahrungen machen, wie sie sie sonst in ihrem Auslandsjahr
gemacht hätten.
Lieber Simon, wohin Deine Reise jetzt auch geht: Wir wünschen Dir eine reiche und gesegnete Zeit mit vielen spannenden Erlebnissen!

Gesegnet wurde auch die Gemeindeleitung in der neuen Besetzung:
Dirk W., Gerald K, Ilse B. Jutta R.V. und Kalle V.
Wir wünschen uns eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde und der Menschen, die in ihr leben. Blühende Blumen für alle waren ein schönes Symbol für das, was jetzt in der Arbeit der neuen Gemeindeleitung auch aufblühen kann.
Nachdem Waltraud N. mit der Wahl der neuen Gemeindeleitung ihr Amt dort niedergelegt hat, wurde sie nun noch einmal offiziell verabschiedet. Kalle V. sagte ihr noch einmal ein großes Dankeschön für 16 Jahre Gemeindeleitung. Ein Buchgeschenk und ein herzliche Fürbitte bekam Waltraud mit auf den Weg. Mehr dazu war in der Wocheninfo 6 zu lesen.

Für die persönliche Gebetszeit:
Wir danken dass Siegfried L. nach seiner Operation wieder zu H ause ist. Wir wünschen ihm und bitten , dass er sich wieder gut erholen kann und auch wieder zu Kräften kommt.
Margrit K hat ihre Augen-Op eration ebenfalls gut überstanden. Danke auch dafür.
Wir danken für gute persönliche Begegnungen auch mit Corona!
Für allen spürbaren Zusammenhalt, für Unterstützung und Bewahrung in Schwierigkeiten, für alles Atemholen und für Reisemöglichkeiten. Viele Menschen haben gute Erfahrungen gemacht, als der
Alltag langsamer wurde und mehr Freiräume hatte. Danke auch dafür!
Danke, dass die Einführung unseres Pastors Gerald Kunde ein schönes Fest wurde.
In den letzten Wochen haben wir wieder erlebt, dass die Werte der Demokratie und der Menschenrechte mit Füßen getreten wurden. Wir danken für alle, die sich in ihrem Bereich oder an politisch einflussreicher Stelle sich für diese Werte stark machen. Und wir bitten um eine starke Demokratie weiterhin.
Wir bitten für die Menschen, die auf der Flucht sind. Um Schutz, Hilfe und Unterstützung, um Hoffnung und offene Türen.
Wir sind betroffen davon, dass Kinder von ihrer eigenen Mutter ermordet wurden.
Wir bitten für die Kinder, die unter Angst und Gewalt zu leiden haben.
Es gibt so vieles mehr zu danken und zu bitten.
Und wir danken Gott, dass wir für unseren Dank und für unsere Bitten und Klagen sein offenes Ohr finden.
Bis bald, Gottes Segen für jeden Tag und zwei gute Wochen! I.B.