7. Oktober 2020 | Corona GK IB Info

Wocheninfo in Corona Zeiten 15
vom 8.10. bis 21.10. 2020

Liebe Leute in unserer Gemeinde und darumherum, ganz herzliche Grüße aus der Gemeindebrief-Redaktion und aus dem Gemeindebüro!
Und wenn was ist – bitte gern melden!
Gemeindebüro:Tel. 0201 225077 gerald.kunde@feg.de

Geistliches Wort zur Woche – heute: Pastor Thomas Ciliox, FeG Essen-Kray

Suchet der Stadt Bestes, … und betet für sie zum HERRN; denn wenn´s ihr wohlgeht, so geht´s euch auch wohl.
Jeremia 29,7
Dieser Vers gehört zu einem Mut machenden Brief, den der Prophet Jeremia im Namen Gottes seinen von Jerusalem nach Babylon verschleppten Landsleuten geschrieben hat.
Wörtlich beginnt der Vers: „Sucht den Schalom der Stadt“.
Gott fordert seine Leute, die seit drei Jahren „irgendwie“ in einer ihnen völlig fremden Umgebung und Kultur überleben müssen auf, den Frieden und das Wohlergehen „ihrer“ Stadt in den Blick zu nehmen.
Gott hat in uns ein soziales Gewissen angelegt. Doch oft bleibt uns das Fremde in unserer Stadt verborgen – inklusive der damit verbundenen Abgründe. Z.B. weil es uns Angst macht oder verunsichert, oder wir meinen, es ginge uns nichts an. Wie häufig schauen wir nur zu oder weg, wenn Mitbürger nicht mit sich selbst oder dem, wie ihnen Menschen oder Umstände zusetzen, klar kommen?
Gott unserem Herrn liegt am Herzen, dass wir nach Möglichkeiten suchen, wie wir unseren Mitbürgern helfen können. Ein sehr wichtiger Schlüssel dabei ist, die Nöte und Probleme unserer
Stadt und ihrer Mitbürger immer wieder betend vor ihn zu bringen. Beten schließt mit ein, auf Gottes Antwort hören zu wollen. Durch Eindrücke, die er schenkt, wird oft klarer, was für uns dran ist. Anstatt sich zu verrennen, zu übernehmen oder gleichgültig zu bleiben, holt unser Herr uns ab, wenn wir unsere Mitmenschen und deren Nöte vor ihn bringen. Einfach beten reicht aus. Z.B.: „Herr erbarme dich über …, und zeig mir, wie ich für … da sein kann.“
Unser Herr kennt unsere Persönlichkeit. Ihm sind unsere Möglichkeiten, Begabungen und Begrenzung bekannt. Er überfordert niemanden. Wer das Beste für seine Mitbürger im Blick hat und mit Gott seinem Herrn im Gespräch bleibt, wird aktiv und selbst beschenkt. Der eine baut seine Vorurteile ab. Die andere ihre Angst davor, ausgenutzt oder enttäuscht zu werden. So lassen Sie uns in guter Abstimmung mit Gott aktiv werden! Denn er möchte unsere Stadt durch uns positiv verändern. Was er in uns kultiviert und wachsen lässt, soll aus Ihnen und mir überströmen. Damit tun wir unseren Mitbürgern gut. Außerdem sagt Gott zu: „So geht´s euch auch wohl“.
Alles Gute beim dem, was wir Gutes (Bestes) für unsere Stadt tun, und dass wir erleben, wie es uns dadurch selbst gut geht!
(Thomas Ciliox)

Und grade auch die Schwachen und Traurigen, die Müden und Alten gehören zu dieser Stadt. Die, denen der Lebensmut abhanden gekommen ist. Die, die sich fragen, was das alles soll und wohin das alles noch führt.
Besonders für sie hier noch ein anschließender Gedanke: Letztlich ist es Gott selbst, der sich um das Wohl der Stadt sorgt. Und um das Wohl aller, die in ihr leben. Er sorgt sich auch um mein Wohl. Ihm kann ich mich auch in schweren Zeiten anvertrauen.
Unsere besonderen Grüße schicken wir an Margrit K. im Altenheim, an Ingrid Sch. in Norddeutschland und auch weiterhin an Gitta und Klaus F., unsere Wahl-Dortmunder.

Gottesdienste:

Wir freuen uns, Gottesdienst miteinander feiern zu können:
11.10.2020                                               Predigt: Gerald Kunde Leitung: Jutta Rauen-Voßloh
18.10.2020 Missionsgottesdienst       Predigt: Gudrun Henninger Leitung: Gerald Kunde
Folgende Aufgaben nimmt Gudrun Henninger für die Allianz-Mission wahr:
Verwaltungsarbeit in der Missionszentrale in Curitiba / Brasilien,
verantwortliche Kreisfrauenarbeit und Mitarbeit in der FeG Boa Vista in Curitiba / Brasilien im Bereich Seelsorge,
Mitarbeiterbegleitung in der Allianz-Mission.

Am 18.10. ist kein Abendmahl – wie sonst gewohnt am 3. Sonntag im Monat. Wir feiern es einen Sonntag später, am 25.10.2020

Auch bei kühlem Wetter müssen wir während des Gottesdienstes ordnungsgemäß kräftig lüften. Darum bitten wir alle, sich entsprechend schön warm anzuziehen. Lieber ein Schal zu viel als frostige Empfindungen …

Persönliches:

Marlies P. hat die Operation überstanden und ist seit dem 5.10. für drei Wochen in der Parkklinik in Bad Driburg zur Reha-Maßnahme. Während es im Krankenhaus schwierig für sie war, fühlt sie sich nun auf Anhieb wohl. Wer Kontakt mit ihr aufnehmen möchte, kann sie unter 052534071-128 erreichen. Sie freut sich. Marlies bedankt sich für die Fürbitte und lässt die Gemeinde herzlich grüßen. Sie hat noch ein ganzes Stück Weg vor sich, bis sie wieder gut laufen kann. Da tut Unterstützung auch weiterhin gut.

Horst W. hat die Augen-OP gut überstanden und sieht wieder gut. Ihr werdet sehen …

Renate H., die Mutter von Kerstin H., wurde mit hohem Fieber ins Krankenhaus eingeliefert. Wegen der großen räumlichen Entfernung ist es für Kerstin schwierig, den Kontakt zu halten und alles Erforderliche zu regeln. Gleichzeitig ist die Situation Anlass zu großer Sorge. So bittet sie herzlich um die Fürbitte der Gemeinde für ihre Mutter und sich.

Simon H. ist mit seiner Shortie-Gruppe inzwischen in Trient in Südtirol angekommen. Die jungen
Leute besuchen von ihrem Standort aus verschiedene Gemeinden. Zum Beispiel haben sie den Erntedankgottesdienst in der FeG Brixen mitgestaltet. Danach steht nun die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit auf dem Plan: musikalisch, mit Spielen und Andachten.
In seiner Freizeit hat Simon gelernt, ein indisches Gericht zu kochen. 
Alle Informationen, die Simon schickt, sind zu finden unter https://drive.google.com/drive/folders/1B3XDXzhSTcRNc_fjp_RUiZkrrNY0JwiN?usp=sharing

Franziska C. hat ihre zahlreichen Abschlussprüfungen nun bestanden. Ganz herzliche
Glückwünsche! Demnächst tritt sie ihre erste Stelle an. Wir freuen uns mit und wünschen gutes Ausruhen nach allen Anstrengungen – und einen guten Berufseinstieg!

Schaukasten

So sieht der neue Schaukasten an der Hofterbergstraße aus.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Dietlind und Michael B.!
Wie viele Ideen, wie viel Ausprobieren, Variieren, Gestalten und Basteln nötig sind, damit so ein stimmiges, aussagekräftiges und ansprechendes Bild entsteht – das könntet Ihr die beiden bei Gelegenheit mal fragen.
Und vielleicht hat ja auch jemand Interesse, sich selbst beim Schaukasten-Gestalten zu versuchen

Erntedank-Gottesdienst am 4.10.2020:

Ein farbenprächtiger Strauß auf dem Altartisch … das Musikteam am Start … die kleinen handbemalten Kinderstühle vorne in der ersten Reihe – so arrangiert, dass Geschwister zusammen
sitzen können … fünf farbige Drachen mit geheimnisvoll abgeklebtem Innenteil an den Fenstertüren zum Hof … Erntedank-Familiengottesdienst!
Während der Gemeinderaum sich füllt, werden bunte Zettel eingesammelt, auf die Anlässe zum Danken geschrieben sind.
Viel beschwingte Musik und solistisch von Antonia C. vorgetragene Lieder stimmen auf Dankbarkeit ein – für das Leben in seiner Fülle und alles, was wir dazu haben.
Die Kinder bringen leckere Lebensmittel nach vorn und gestalten einen Erntedanktisch.
Martina H. liest einige der bunten Danke-Zettel vor und befestigt mit ihren Mitarbeiterinnen alle Zettel an den Schwänzen der bunten Drachen. Die großen Buchstaben im Innenfeld der Drachen formen sich zum Wort „Danke“.
Die Predigt von Jan Karsten Hoekstra konzentriert sich auf das Wasser, das unser ganzes Leben bestimmt. Sie bietet eine Fülle von Sachinformationen und schlägt den Bogen zu der Frage, was das Wasser auch im übertragenen Sinn für unser Leben bedeutet.
Der Gottesdienst schließt mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die so lebendig und kreativ daran mitgemacht haben.

Die Kollekte dieses Sonntags beträgt 400,40€. Sie geht an den Bund der FeG für seine vielfältigen Aufgaben. Danke allen Spendern!

Für die Gebetszeit finden wir viel Anlass für Dank und Bitte in unserem persönlichen Leben, in der Gemeinde, in den Meldungen von Tageszeitung und anderen Medien.
Dieses Mal hier ein Impuls zum Nachdenken, Fantasieren und Entdecken – ausgewählt von Martina H. zum Erntedankfest:

Was wäre, wenn …
… die Welt nicht nur einfarbig wäre?
… Gott nicht alles wachsen lassen würde?
… Gerechtigkeit und Frieden wichtiger wären als Geld?
… wir in einer Welt ohne Liebe und Freundschaft lebten?
… man alles alleine schaffen müsste?
… jeder nur an sich dächte? … es dich nicht gäbe?
Gott sei Dank gibt es Menschen wir dich!

Es gibt so vieles mehr zu danken und zu bitten. Und wir danken Gott, dass wir für unseren Dank und für unsere Bitten und Klagen sein offenes Ohr finden.

Bis bald, Gottes Segen für jeden Tag und zwei gute Wochen! I.B.