Gedanken zum Wochenspruch

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen das ewige Leben.

(Johannes-Evangelium , Kap. 10, Verse 11a.27-28a)

Es gibt Tage, da wünsche ich mir das: einen, der für mich sorgt, der mir den rechten Weg zeigt und mich unbeschadet durch Gefahren führt, einen, der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe.

Und dann gibt es Tage, da regt sich Widerstand in mir und ich frage mich: aber will ich denn ein Schaf sein, wie ein unmündiges Herdentier immer brav hinterherlaufen und abhängig sein? Vielleicht kuschelig und wollig, aber auch hilflos und ein leichtes Opfer für den bösen Wolf?

Die Bibel stellt uns Jesus Christus vor Augen als den guten Hirten, der das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Jeder einzelne zählt. Er kennt er uns, Sie und mich, und ruft uns mit Namen. Er weiß, was wir brauchen, und sorgt für uns, und wir können seiner Stimme folgen. Er geht uns nach und führt uns zusammen, damit sich keiner und keine allein durch das Leben kämpfen muss.

So ein Glaube kann Sicherheit geben, besonders in diesen unruhigen und unsicheren Zeiten! In der Begegnung mit Jesus darf ich erfahren, zutiefst geborgen und gehalten zu sein. Zugleich öffnet mir diese Begegnung den Horizont in eine große Freiheit und in Neues hinein. Jesus wird mich immer wieder ausführen in einen weiten Raum, darin keine Bedrängnis mehr ist, in neue Tiefe und Höhe.

Der Theologe Helmut Thielicke beendet seine Autobiographie mit den Worten:

„Das Land, in das wir gerufen werden, ist eine terra incognita, ein unbekanntes, ja ein unvorstellbares Land. Nur eine Stimme gibt es, die wir wiedererkennen werden, weil sie uns hier schon vertraut war: die Stimme des guten Hirten.“

Wenn Sie in diesen Tagen einen Frühlingsspaziergang machen, lade ich Sie ein, mal den Gedanken nachzugehen:

  • Wo habe ich mich gut versorgt gefühlt? Wo hat jemand auf mich geachtet?
  • Wo wäre ich vielleicht auch gerne aus der Herde ausgebrochen und würde neue Freiheiten entdecken wollen?
  • Wo bin ich Hirte und wo sind mir Menschen anvertraut? Wie gehe ich mit dieser Aufgabe um?

Ihr und euer Pastor Gerald Kunde

Bund FeG ist Vollmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)

„Es ist ein historisches Ereignis, dass der Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG) nach sieben Jahrzehnten Vollmitglied wird“, so Radu Constantin Miron, ACK-Vorsitzende und griechisch-orthodoxer Erzpriester. Am 24. März 2021 wurde der Bund FeG nach 72 Jahren Gaststatus offiziell als Vollmitglied in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) aufgenommen.

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